Die besten Strände der Welt

Die Welt hat keinen Mangel an wunderschönen Stränden. Allerdings sind die Faktoren, die einen tollen Strand ausmachen, höchst subjektiv. Wir haben unsere eigene Liste erstellt und dabei Aspekte wie Sicherheit, Erreichbarkeit und die Einzigartigkeit der Umgebung berücksichtigt. Einen atemberaubenden Anblick bieten die Strände alle, aber darüber hinaus sind sie sehr unterschiedlich. Lange Rede, kurzer Sinn – lesen Sie hier, welche Strände jeder Reisende auf seiner Wunschliste haben sollte. 

Strand von Bavaro, Dominikanische Republik

Strand beim Hotel Iberostar Grand Bavaro/Oyster

Fragen Sie eine beliebige Person, die in Punta Cana gewesen ist, und Sie werden hören, dass die Strände hier zu den malerischsten gehören, die sie je gesehen hat. Ein großer Teil der Küste ist von hohen Kokospalmen gesäumt und der weiche, weiße Sand führt in das klare türkisfarbene Meer. Vor 50 Jahren war Punta Cana aber weit davon entfernt, eines der beliebtesten Reiseziele der Karibik zu sein, wie es heute der Fall ist. Alles begann im Jahr 1969, als clevere amerikanische Investoren erkannten, welches Potenzial diese wunderschöne Küste hatte. Heutzutage wohnen fast alle Besucher in einer der All-inclusive-Ferienanlagen am touristischen Mittelpunkt des Ortes, dem Bavaro-Strand. Zwar wird der kilometerlange Sandstreifen überwiegend von den Gästen der Ferienanlagen bevölkert, aber Nicht-Gästen steht auch ein öffentlicher Zugang mit Parkplatz zur Verfügung. Die Gegend ist vor allem für den Wassersport bekannt: Windsurfen, Kajakfahren, Segeln, Schnorcheln und andere Aktivitäten, die oft im All-inclusive-Paket enthalten sind. Schwimmer sollten sich nicht zu weit vom Strand entfernen, da die Wellen schnell höher schlagen können und der Strand definitiv überfüllt ist. Doch eines ist gewiss: Die schöne Aussicht ist unschlagbar, und man kann hervorragend Leute beobachten oder lange Strandspaziergänge machen. 

Wo übernachten?

Bondi Beach, Australien

Nicolas Lannuzel/Flickr

Rund sechs Kilometer östlich von Sydneys Hauptgeschäftsviertel Bondi liegt der berühmte gleichnamige Strand. „Bondi“ bedeutet in der Sprache der Aborigines „Wasser, das sich an Felsen bricht“. Viele Menschen stimmen darin überein, dass keine Reise nach „Down Under“ vollständig wäre, ohne diesen Strand zu besuchen. Man sollte aber vorsichtig sein wegen der ständigen heftigen Wellen (ideal zum Surfen!). Der Bereich zwischen den rot-gelben Flaggen wird überwacht, damit bei starker Rückströmung sofort Hilfe da ist. Mit anderen Worten: Schwimmen Sie nur im Bereich zwischen den Flaggen. Die Gegend ist vom lebhaften australischen Lebensgefühl geprägt. Man kann hervorragend Leute beobachten und sich sogar oben ohne sonnen (vor allem zum südlichen Ende des Strandes hin). Wer es lieber ruhig mag, kann ein Handtuch einpacken und entlang der Küste von Bondi nach Cogee wandern. Die Wanderung bietet spektakuläre Blicke aufs Meer und einsame Strände zwischen Klippen. Am Bondi Beach kann man ohne Weiteres den ganzen Tag verbringen. Busse fahren im 10-Minuten-Takt von Bondi Junction zum Strand. Es gibt auch eine Direktverbindung vom Stadtzentrum (Abfahrt am Circular Quay, Fahrzeit etwa 45 Minuten). Am Strand stehen Ihnen öffentliche Toiletten, Duschen und Umkleideräume zur Verfügung. In einem der Cafés an der Campbell Parade können Sie zu Mittag essen und später, nach dem Sonnenuntergang, mit den Einheimischen Stubbys (Flaschenbier) trinken. 

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Cabbage Beach, Bahamas

Strand beim One&Only Ocean Club/Oyster

Der scheinbar endlos lange Cabbage Beach liegt auf der vom türkisfarbenen Meer umgebenen Bahamas-Insel mit dem treffenden Namen Paradise Island. Die Gäste reisen vom Flughafen mit einer privaten Mitfahrgelegenheit, per Mietwagen oder mit dem Taxi an. Viele wohnen in einer der Ferienanlagen, vor allem im Atlantis. Am stärksten bevölkert ist dieser Traumstrand in der Nähe des Atlantis Coral Towers, wo sich neben den Tagesausflüglern von den Kreuzfahrtschiffen auch viele Händler und Jet-Ski-Fahrer tummeln. 

Ruhiger wird es, wenn Sie zu Fuß ostwärts in Richtung des One&Only Ocean Clubs gehen. Diese niveauvolle Ferienanlage trägt ihren Namen seit 2002, aber ihre Geschichte reicht noch weiter zurück. Huntington Hartford II, der Erbe der US-Supermarktkette A&P, kaufte 1962 das Anwesen und baute ein Hotel mit 52 Zimmern und einen Golfplatz. Hartford war es auch, der die Insel von „Hog Island“ in „Paradise Island“ umbenannte. In der protzigen Anlage sind schon Mitglieder von Königshäusern und so namhafte Leute wie Zsa Zsa Gabor und William Randolph Hearst zu Gast gewesen. Auf Hartford geht auch der außergewöhnliche Garten zurück, der dem Schlosspark von Versailles nachempfunden und mit tropischen Blumen und klassischen Statuen geschmückt ist. Hartford ließ Marmorstatuen aus Europa kommen und importierte sogar einen Kreuzgang aus dem 12. Jahrhundert, der eigens auseinandergebaut und per Schiff aus Frankreich geliefert werden musste. Der Zugang zum Strand und zum Garten ist kostenlos.

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Copacabana Beach, Brasilien

Mark Pegrum/Flickr

Der rund vier Kilometer lange Strand liegt im Herzen eines dicht bevölkerten Stadtteils von Rio de Janeiro. Von hier aus hat man zur einen Seite einen atemberaubenden Blick auf den Zuckerhut, zur anderen Seite auf die 1914 gebaute Festung Copacabana. Die Menschen, die jeden Tag zu diesem belebten Ort strömen, sind aktiv und haben gerne Spaß. Wenn die Strandgänger gerade nicht schwimmen und weder Sport treiben noch sich sonnen, dann bauen sie gern eindrucksvolle Sandskulpturen. Kaufen Sie sich bei einem der Verkäufer Água de Coco (Kokoswasser), damit Ihr Körper genug Flüssigkeit bekommt, oder trinken Sie in einer von mehreren Strandbars einen Becher kaltes Chopp (Bier vom Fass). Am Strand prägen sogenannte Postos das Bild – Rettungsschwimmerstationen, wo man gegen Gebühr eine Umkleidekabine und die Toilette benutzen kann. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichen Sie eines der besten Einkaufszentren von Rio, außerdem viele Restaurants und Clubs. Da der Strand oft überfüllt ist, empfehlen manche Reisende, nur zum Sonnenuntergang einen Spaziergang am Wasser zu machen. Nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie aber auf zwielichtige Gestalten achten.

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Maya-Bucht, Thailand

Mark Fischer/Flickr

Wer nach Phuket und Krabi reist, bekommt viel Strand und Meer geboten. Um aber in der Maya-Bucht auf der unbewohnten Insel Koh Phi Phi Leh einen der umwerfendsten Strände der Welt zu sehen, empfiehlt sich eine geführte Tagestour, die meist im Langboot stattfindet. Dieser wunderschöne Ort, auf drei Seiten von steilen Klippen geschützt, beeindruckt mit seinem weichen, weißen Sand, seinem außergewöhnlich klaren Wasser und seinem Reichtum an exotischen Fischarten. Tatsächlich ist die gesamte Bucht ein einziges großes Korallenriff. 

Die Maya-Bucht hat sich zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen der Insel entwickelt, seit man hier 1999 den Film „The Beach“ mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle gedreht hat. Zwischen November und April ist die beste Reisezeit, denn dann ist das Meer ruhig und die Bucht problemlos zu erreichen. Allerdings muss man sich auf Gesellschaft einstellen, da die Bucht so schön und berühmt ist. Der Film zeigt zwar ein unentdecktes Inselparadies, aber die Realität sieht definitiv anders aus. Kommen Sie am besten frühmorgens oder am späten Nachmittag hierher, wenn Sie die Menschenmassen meiden wollen. Da es keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt, verbringen die meisten Besucher eine Stunde mit Schwimmen, Schnorcheln oder Kajakfahren. Manche wandern auch die Sandwege der Insel entlang, bevor sie wieder zu ihrer Reisegruppe stoßen. 

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Miami Beach, Florida

Strand beim Carillon Miami Wellness Resort/Oyster

Mit seinem 14 Kilometer langen weißen Sandstrand vor einem türkisblauen Meer wird Miami Beach den hohen Erwartungen gerecht. Dieser Strand mit ganzjährigem Betrieb ist kostenlos für jeden, der einen Platz im Sand will oder in den warmen Wogen schwimmen möchten. Weitere Aktivitäten, an denen man teilnehmen kann, sind unter anderem Volleyball, Surfen und Wassersport. Die einzelnen Abschnitte des Strandes richten sich an verschiedene Lebensstile. Für Trendbewusste gibt es die schicken Restaurants, Bars und Tanzclubs in South Beach. Anspruchsvolle Leute, die einen gehobenen Urlaub verbringen möchten, kommen in den Spas und Designerläden auf ihre Kosten oder können den historischen Art Déco Historic District besichtigen, wo es mehr als 800 denkmalgeschützte Bauten gibt. Entspannt geht es in den Wohngebieten weiter nördlich zu, hier leben zum Beispiel Latinos, die echte kubanische Küche anbieten. Wenn Sie noch weiter nordwärts fahren, finden Sie in Bal Harbour Sandwege, die durch üppiges tropisches Grün vom Meer getrennt sind und auf denen Sie fantastisch wandern oder Rad fahren können. Ganz gleich, auf welcher Höhe Sie sich befinden: Der Strand hat zahlreiche Zugänge, damit Sie schwimmen gehen und der Hitze von Miami entkommen können. Tragen Sie also immer ein Handtuch bei sich, wenn Sie auf Erkundungstour gehen.

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Playa de la Concha, Spanien

Jose Maria Rufo/Flickr

Die Playa de La Concha ist einer der beliebtesten Strände Europas. Sie befindet sich in San Sebastian, einer reizenden Stadt, die auch für ihr leckeres Essen bekannt ist. Tagsüber können Sie sich sonnen, schwimmen oder in der schönen Biskaya inmitten ankernder Boote paddeln gehen. Sie haben auch die Möglichkeit, von einem Ende der Bucht zum anderen zu wandern und dabei die wunderschöne Landschaft und das bergige Baskenland zu fotografieren. Die Playa de La Concha hat die Form einer Muschel und einzigartigen goldfarbenen Sand. Und weil die Spanier dazu neigen, spät zu Abend zu essen, dauert der Strandbetrieb hier auch länger als anderswo. Viele Gäste bleiben bis spätabends, bevor sie sich in eine Pincho-Bar begeben (Pincho ist die baskische Ausgabe der Tapas). Außerdem: Zwei der 50 weltbesten Restaurants befinden sich hier. Es ist nicht schwer, sich Hals über Kopf zu verlieben. 

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Seven Mile Beach, Kaiman-Inseln

SF Brit/Flickr

Der Seven Mile Beach auf Grand Cayman mit Blick direkt nach Westen trägt eigentlich einen falschen Namen, denn tatsächlich ist er nur fünfeinhalb Meilen lang. Allerdings ändert das nichts daran, dass er einer der längsten und schönsten Strände der Karibik ist, und das will eine Menge heißen. Der halbmondförmige Strand hat wunderschönen feinen Sand, während das Wasser kristallklar und von türkisblauer Farbe ist. Die See ist ruhig genug zum Schwimmen, und es gibt ein großes Wassersport-Angebot. Man kann tauchen und schnorcheln, vor allem in der Nähe der Cemetery-Bucht. In der Nähe des Strandes geht es geschäftig und touristisch zu. Es kommen Besucher aus aller Welt, und viele Einrichtungen und Restaurants sind zu Fuß erreichbar. Der Strand ist vollständig für die Öffentlichkeit freigegeben und man kann ihn vom Anfang bis zum Ende bewandern (besonders empfehlenswert zum Sonnenuntergang). Schauen Sie auf jeden Fall in der Kult-Strandbar Calico Jack‘s vorbei, die am nördlichen Ende liegt. Halten Sie dort Ausschau nach dem Barkeeper Marty, denn der ist bekannt dafür, dass er einen harten Rum-Drink mixt.

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Sunset Beach, Hawaii

Daniel Ramirez/Flickr

Menschen aus der ganzen Welt kommen an die Nordküste von Oʻahu und genießen das gemächliche Tempo und die schönen Strände. Einer der schönsten Strände ist der Sunset Beach – lang und breit, mit dem weichem, leicht rauen Sand, für den diese Region bekannt ist. Wer hierherkommt, sucht eine ruhige Umgebung von natürlicher Schönheit, weitab von den Menschenmassen und Einkaufszentren in Waikiki. Anstelle gehobener Boutiquen findet man an der Nordküste Obststände am Straßenrand. Statt Restaurantketten gibt es Imbisswagen, wo man Fisch-Tacos kaufen kann. 

Andere Besucher reisen im Winter an, um die Big-Wave-Surfer in Aktion zu sehen. Der Sunset Beach ist eines von drei Surfrevieren, in denen der Wettbewerb „Triple Crown of Surfing“ ausgetragen wird. Bringen Sie also eine Kamera und ein Fernglas mit. Im Sommer sind die Wellen weniger extrem, sodass es sich hier ausgezeichnet schnorcheln lässt. Schöne Sonnenuntergänge gibt es das ganze Jahr über – ihnen verdankt der Strand seinen Namen. Die farbenfrohe Surferstadt Haleiwa ist 5 bis 10 Minuten entfernt. Dort gibt es Restaurants, Kunstgalerien, Geschäfte, Surfshops und den berühmtesten Rasureis-Laden der Insel: Matsumoto Shave Ice. Anders als in Honolulu gibt es wenig Nachtleben, und genau so wollen es die meisten Besucher haben.

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Zuma Beach, Kalifornien

Alex Beattie/Flickr

Den Angelenos fehlt es weder an herrlichen Pazifikstränden noch an perfekten Strandtagen mit beständigem Sonnenwetter. Wenn Sie den Touristen am Venice Beach und in Santa Monica entfliehen wollen, dann fahren Sie zur Erholung nach Malibu. Der Zuma Beach ist das Nonplusultra unter den Stränden Südkaliforniens. Der breite, offene Sandstreifen ist etliche Kilometer lang. An Wochenenden und in den Ferien ist er ein beliebtestes Ziel für die Bewohner Malibus, und er bietet jede Menge Platz. Die Wellen locken Surfer, Schwimmer, Boogieboarder und Windsurfer an. (Geben Sie jedoch auf Rückströmungen acht, um nicht ins Meer hinausgezogen zu werden.) Am Zuma Beach kann man auch sehr gut Grauwale auf ihrer Winterwanderung beobachten. Das Wasser ist hier oft ein wenig kälter als an den anderen Stränden von Los Angeles, aber dank seiner vielen Vorzüge ist der Zuma Beach das ganze Jahr über ein Favorit. An beiden Enden des Strandes gibt es Imbissstände und andere Annehmlichkeiten, zum Beispiel Toiletten, Duschen, Volleyballnetze und acht Parkplätze. Sehen Sie sich auf jeden Fall auch den neuen Trancas Country Market am Nordende an – hier können Sie schick-rustikal einkaufen oder essen gehen.

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