Orte, die nicht auf Ihrer Reise-Wunschliste stehen (aber sollten)

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Viele Reisende haben Listen mit Orten, die sie besuchen möchten, auf denen meistens kultige Ziele wie die Pyramiden von Gizeh oder der Eiffelturm stehen. Wenn Sie jedoch Plätze erkunden möchten, von denen Ihre Freunde wahrscheinlich noch nie gehört haben, sehen Sie sich diese weniger bekannten Orte an, die noch nicht auf Ihrer Liste stehen, aber unbedingt sollten. 

Bigar-Wasserfall, Rumänien

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Einer der wohl markantesten Wasserfälle der Welt, der Bigar-Wasserfall (auch bekannt als Cascada Bigar) befindet sich im Kreis Caras Severin in Rumänien und ist aufgrund seiner wunderschönen kaskadenförmigen Formationen, die über moosbedeckte Felsen fließen, überaus sehenswert. Besonders toll ist, dass diese kleine, fotogene Naturattraktion einfach über einen schmalen Pfad nahe einer Hauptstraße zu erreichen ist; dadurch ist der Ort eine gute Wahl für Familien und alle die nicht gerne wandern oder nicht können. Fahren Sie im Frühling nach der Schneeschmelze hin. 

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Museo Atlántico, Lanzarote, Kanarische Inseln

Diese Ansammlung versunkener Skulpturen vor der Küste von Lanzarote, einer von Spaniens Kanareninseln, zieht seit 2016, als das erste europäische Unterwassermuseum seine sprichwörtlichen Tore geöffnet hat, eine Vielzahl von Tauchern an. Hier finden Sie zahlreiche beeindruckende Werke des Unterwasserbildhauers Jason deCaires Taylor, der in der Karibik ähnliche Kunstwerke kreiert hat.

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Große Moschee von Djenné, Mali

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An den Ufern des Flusses Bani in Mali liegt die Große Moschee von Djenné, die als eines der schönsten Beispiele sudanesisch-sahelischer Architektur gilt, einem westafrikanischen Stil, in dem Balken und Lehmziegel zum Einsatz kommen. Es handelt sich dabei um das größte Lehmgebäude der Erde und obwohl sich dort seit dem 13. Jahrhundert eine Moschee befindet, ist die aktuelle Konstruktion etwas neuer, und zwar aus dem Jahr 1907. Jedes Jahr finden hier Feierlichkeiten statt, bei der Ortsansässige die Moschee mit großem Trara neu verputzen.

See Roopkund, Indien

Hoch oben eingebettet auf dem Himalaya im Schatten des Trishul befindet sich Roopkund, einer der weniger bekannten aber absolut faszinierenden Orte in Indien. Der See ist nicht nur aufgrund seiner Schönheit sehenswert, sondern auch aufgrund der gespenstischen Ansammlung von Skeletten, die ihn umgeben und schon mehr als ein Jahrtausend alt sein sollen. Bedenken Sie aber, dass die Wanderung (im wahrsten Sinne des Wortes) dorthin mühsam ist. Der See ist nur zu Fuß erreichbar und kann nur in den wärmeren Monaten besucht werden. Außerdem benötigen Reisende mindestens eine Woche Zeit (und die Begleitung eines erfahrenen Reiseführers).

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Meroë, Sudan

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Die meisten Menschen verbinden Pyramiden mit Ägypten, aber auch der Sudan weist eine fabelhafte Ansammlung dieser antiken Bauwerke entlang des Nils in der Stadt Meroë auf. Hier befinden sich insgesamt etwa 200 nubische Pyramiden, wovon viele im frühen 19. Jahrhundert freigelegt wurden und in denen Grabkammern mit menschlichen Überresten und Artefakten von Bestattungen entdeckt wurden.

House on the Rock, Wisconsin

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Das House on the Rock in Wisconsin ist wohl eine der skurrilsten Sehenswürdigkeiten des Mittleren Westens und zieht seit Jahrzehnten zahlreiche Touristen mit seiner außergewöhnlichen Architektur (es wurde in heikler Lage auf einem Felsen errichtet) sowie mit seinen exzentrischen Kuriositäten, wie dem weltweit größten Karussell (ohne Pferde) und hunderten Kronleuchtern, Musikautomaten und sogar einer vermeintlichen Meereskreatur, in seinen Bann.

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