10 Dinge, die Sie in New York keinesfalls tun sollten

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Sie können Ihr ganzes Leben mit dem Versuch verbringen, sich als „echter“ New Yorker zu fühlen, und es niemals ganz schaffen. Fragen Sie einen Ortsansässigen und er wird Ihnen mit einem Sammelsurium von Richtlinien kommen, was einen echten Einheimischen ausmacht. Wenn Sie nicht regelmäßig in den Big Apple kommen, müssen Sie nichts weiter tun, als ein paar einfache Regeln zu lernen, und schon sind Sie auf dem besten Weg, zwischen den langjährigen Einheimischen nicht aufzufallen. Hier kommen 10 Dinge, die Sie auf keinen Fall tun sollten, wenn Sie in New York sind.

1. Machen Sie aus einem Sitzplatz in der U-Bahn kein Schrankregal.

Sie wollten nur schnell zum ersten Mal zu Barneys gehen und haben Stunden damit verbracht, viel zu viele Sachen zu kaufen. Sie möchten ihren Neuerwerbungen Respekt erweisen und geben ihnen den Sitzplatz neben sich in der U-Bahn, denken aber nicht weiter darüber nach. Nehmen Sie Ihre Einkaufstasche und stellen Sie sie auf Ihren Schoß. Sitzplätze in der U-Bahn sind nicht ihre mobilen Aufbewahrungsregale - es sei denn, Sie möchten wütende Blicke von anderen Fahrgästen auf sich ziehen.

2. Trödeln Sie nicht herum.

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Sie können die Vorstädte auslassen und durch bernsteinfarbene Wogen von Getreide schlendern. Aber in New York müssen Sie sich ein bisschen schneller bewegen. Nichts schreit schneller „Vorsicht! Tourist!“ als ein sich langsam bewegender Passant auf dem Gehweg. Wenn Sie unbedingt stehenbleiben und die Wolkenkratzer anstarren müssen (sie sind schließlich ehrfurchtgebietend) oder wenn Sie von jeder Straßenecke Fotos machen müssen, treten Sie einfach einen Schritt zur Seite oder nehmen Sie einen Doppeldecker-Tourenbus.

3. Machen Sie den Gehweg nicht zu einer Rockettes-Show.

Zweifellos ist es ganz natürlich, Seite an Seite mit Freunden - in einer Showtanz-Formation wie die Rockettes - den Gehweg entlangzugehen. Für alle, die nicht in einer imaginären Folge von „Sex and the City“ mitspielen, sind Sie ein menschlicher Hindernisparcours, den es durch Vorbeirennen, Dazwischengleiten oder Überspringen zu umgehen gilt. Denken Sie daran, auf beiden Seiten Ihrer Wandergruppe Platz zu lassen, damit schnellere Passanten vorbeiflitzen können. Selbst wenn Sie denken, Sie würden schnell gehen, besteht immer die Möglichkeit, dass ein New Yorker auf dem Gehweg als Jogger, mit dem Fahrrad oder Scooter noch schneller unterwegs ist. 

4. Gehen Sie nicht an den Times Square, um sich anschließend über Menschenmassen zu beschweren.

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Der Times Square ist nicht wirklich repräsentativ für New York. Er ist eine Fußgänger-Einkaufszone, gesäumt von riesigen digitalen Schildern, zahlreichen Ladenketten und ein paar Fernsehstudios. Die meisten New Yorker meiden dieses Gebiet, weil sie nicht geschubst und belästigt werden möchten. Touristen hingegen gehen genau dorthin, machen ein Foto mit „Elmo“, werden geschubst und belästigt und beschweren sich anschließend, New York sei ein einziger großer Viehwaggon. 

5. Stehen Sie nicht auf der linken Seite einer Rolltreppe.

Eilmeldung: Auf einer Rolltreppe gibt es zwei Spuren. Stehen Sie rechts und gehen Sie links zügig. Wenn Sie links stehenbleiben, stellen Sie sich darauf ein, dass jemand Sie bittet, zur Seite zu treten.

6. Sprechen Sie Houston Street oder Greenwich Village nicht falsch aus.

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Sie wollen ja nicht nur wie ein Einheimischer agieren, sondern sich auch wie einer anhören. Ein paar Tipps: Houston Street klingt nicht so wie eine Stadt in Texas. (Es klingt wie „How-stun“ Street) Und in Greenwich Village gibt es keine Hexen (witches). (Es wird vielmehr „Gren-itch“ ausgesprochen.) 

7. Vergessen Sie nicht Ihre U-Bahn-Manieren.

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Es gibt jede Menge Etikette, an die Sie sich in einer überfüllten U-Bahn halten müssen. Erstens: Lassen Sie alle Fahrgäste aussteigen, bevor Sie einsteigen. Zweitens: Wenn Sie Glück haben und eine Stange zum Festhalten erwischen, teilen Sie dieses Glück. Reißen Sie die Stange nicht rücksichtslos an sich, sondern lassen Sie auch andere zugreifen. Und achten Sie darauf, sich irgendwo festzuhalten, weil Sie sonst ins Fliegen geraten können, wenn der Zug sich bewegt. Plus: Wenn sie einen leeren U-Bahn-Waggon sehen, gehen Sie nicht davon, dass Ihr Glückstag ist. Fahrgäste meiden bestimmte Waggons aus einer Handvoll von Gründen, darunter eine fehlende Klimaanlage an einem besonders heißen Sommertag oder ein unangenehmer Geruch.

8. Haben Sie keine Angst, nach dem Weg zu fragen.

Anders als das Stereotyp sind New Yorker nicht ausschließlich gereizt, wenig hilfsbereit und griesgrämig. Viele Menschen in New York kommen ursprünglich von anderswo und erinnern sich noch an das Gefühl, zum ersten Mal in der Stadt zu sein. Wenn Sie Fragen nach dem Weg haben, werden Ihnen Einheimische wahrscheinlich behilflich sein. Wenn jemand mit dröhender Musik aus den Kopfhörern Ihnen die kalte Schulter zeigt, zucken Sie einfach die Achseln und fragen Sie die nächste Person.

9. Essen Sie Pizza nicht mit der Gabel.

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Ja, man hat schön gehört, dass manche Feinschmecker ein pampiges Stück Pizza mit Messer und Gabel essen. Tun Sie das in New York und es ist ein todsicherer Tipp, dass Sie ein Tourist sind. Eine Pizza ist kein Steak und kein Kuchen. In Ordnung, rein technisch gesehen ist es ein Kuchen, aber nicht die Sorte, die man mit einer Gabel ist.

10. Verlassen Sie sich nicht immer auf Ihre Kreditkarte.

Während Sie vermutlich an den meisten Orten mit einer Kreditkarte durchkommen, gibt es ein paar Geheimtipps, die nur Bargeld akzeptieren. Sie möchten ein ausgezeichnetes Essen nicht damit beschließen, dass Sie Ihre Begleitung allein am Tisch zurücklassen, während Sie sich auf die Suche nach dem nächsten Geldautomaten machen. Daher tragen Sie immer etwas Bargeld bei sich. 

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