Sechs der besten Strände in Italien

In Italien bringen Strände historische Städte, köstliche Meeresfrüchte und faszinierende Hintergrundgeschichten mit sich. Während viele Einheimische im Juli und August ans Meer strömen, ist in den Frühlings- und frühen Sommermonaten davor durchaus immer noch ein ruhiger Urlaub mit Erkundungen, Schwimmen und Sonnenbaden möglich. Sowohl entlang der Adria als auch an der Mittelmeerküste auf der anderen Seite gibt es jede Menge atemberaubende Strände und darüber hinaus noch die malerischen Sommerparadiese auf den Inseln Sardinien und Sizilien. Sie könnten für einen Strandurlaub in ein romantisches Fischerdörfchen reisen, ein Schiff besteigen, um die Felsküste einer Insel zu erreichen, oder durch mediterranes Gebüsch ans Wasser wandern. Starten Sie Ihr italienisches Strandabenteuer, indem Sie unsere unten stehende Auswahl berücksichtigen. 

1. Bucht der Stille, Ligurien

Baia del Silenzio/Oyster

Baia del Silenzio oder die Bucht der Stille ist eine von zwei beschaulichen Buchten in Sestri Levante, einem Fischerdorf auf halber Strecke zwischen La Spezia und Genua in der nordwestlichen Küstenregion Ligurien. Die andere Bucht, die Baia delle Favole oder Märchenbucht, ist nach einem ehemaligen Einwohner des Dorfes benannt: Dem dänischen Schriftsteller Hans Christian Andersen. Obwohl sie zur italienischen Riviera gehört, hat sich die Bucht der Stille eine lokale Atmosphäre bewahrt. Nach einem Bad in der Bucht können sie einen Spaziergang entlang der kleinen Fischerboote (namens „gozzo“) machen, auf dem Sand eine Pause einlegen und durch die engen Gässchen des Dorfes schlendern oder die Kulisse auf der kleinen Strandpromenade auf sich wirken lassen. 

Hotelauswahl in Sestri Levante:

2. Cala degli Infreschi, Marina di Camerota, Kampanien

Dieser natürliche Meeresarm liegt in der Region Cilento in Kampanien, einem Gebiet voller verstreuter Klöster, altgriechischer archäologischer Stätten und beschaulicher Küstendörfer. Die Strände sind mindestens ebenso faszinierend. Insbesondere sticht die Cala degli Infreschi, die 2014 von der italienischen Umweltorganisation Legambiente zum schönsten Strand Italiens gekürt wurde, durch ihre Bogenform und ihr klares türkisfarbenes Wasser hervor. Um hierher zu gelangen, müssen Besucher ein Boot nehmen oder einen Fußmarsch über die umgebenden mediterranen Waldwanderwege machen, was den Ausflug nur noch stimmungsvoller macht. 

Hotelauswahl in Marina di Camerota:

3. Cala Rossa, Isola di Favignana, Sizilien

Marco Cimmino/Flickr

Favignana ist die größte der drei so genannten Ägadischen Inseln vor der Westküste Siziliens. Reisen Sie von Trapani aus mit einem Tragflügelboot an und folgen Sie dann den Straßenschildern zum Strand. Dieses Fleckchen Erde vermittelt ein Gefühl der Wildheit mit nur wenigen Büschen und Felsen, auf die man sich setzen und die Schönheit der Küste auf sich wirken lassen kann. Der Kontrast zwischen dem fast neon-türkisfarbenen Meer und dem Kalkstein ist umwerfend, insbesondere in Cala Rossa, das übersetzt Rote Bucht heißt und auf die zahllosen verwundeten Phönizier zurückgeht, die während einer Schlacht im Jahr 210 v. Chr. hier ins Wasser gespült wurden. 

Hotelauswahl in Favignana:

4. Spiaggia di Is Arutas, Sardinien

Surfer und Schnorchler zieht es an diesen Strand auf der Insel Sardinien. Hier finden Sie eine Kombination aus kristallklarem Wasser, dessen Farbe zwischen lebhaften Blau- und Grüntönen wechseln kann, und bemerkenswertem Quarzsand. Nehmen Sie etwas davon in die Hand, um sich die rosafarbenen, weißen und grünen Sandkörnchen näher anzusehen - es sind die Überreste eines Berges, der langsam zu der kleinen Insel Mal di Ventre erodiert ist. So verlockend es auch sein mag, eine Flasche mit dem Sand mit nach Hause zu nehmen, es ist mit Bußgeldern belegt - dieses Gebiet Sardiniens gehört noch mit zu dem Meeresschutzgebiet der Sinis-Halbinsel. 

Hotelauswahl in Sardinien:

5. Torre Guaceto, Puglia

Giacomo Marzolla/Flickr

Reisen Sie in dieses Naturschutzgebiet in Apulien, wenn Ihnen der Sinn nach Stränden steht, die ein wilderes, natürlicheres und weniger organisiertes Gefühl vermitteln als die typischen Ferienorte. Es gibt drei Zonen, von denen eine der wissenschaftlichen Forschung vorbehalten ist, während an den beiden anderen Schwimmen erlaubt ist. All das finden Sie an einem geographisch vielseitigen Küstenabschnitt, der von Höhlen, Sandstränden und Felsklippen geprägt ist. Dünen und Auen erstrecken sich hinter den Sandstränden, die herrliche Plätzchen zum Schnorcheln und Wandern durch die mediterrane Landschaft bieten. 

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6. Vasto, Abruzzen

Strand am Campingdorf Grotta Del Saraceno, Vasto/Oyster

Vasto, ein Städtchen hoch oben auf einem Hügel an der Südküste der Abruzzen gibt den Blick auf die Adria und einen langen Sandstrand frei. Von dem mittelalterlichen Stadtkern aus ist es nur ein kurzer Spaziergang bergab zum Sand, wo Sie eine Reihe von Restaurants und Hotels finden - aber immer noch Ruhe und Frieden, bevor im Juli und August die Menschenmassen eintreffen. Eine etwa 25-minütige Fahrt entlang der atemberaubenden Küstenstraße führt zu einem weiteren beschaulichen Strand im Naturschutzgebiet Punta Aderci. Das Städtchen Vasto selbst ist auch einen Besuch wert. Mit zu den Highlights gehört der Palazzo d'Avalos mit Gärten im neapolitanischen Stil und vier Museen, von denen eines archäologischen Funden gewidmet ist.

Hoteltipp Vasto:

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